Ruhrkultur

 

Ruhrkultur entstand während meiner Ausbildung anlässlich des „Schmuckwettbewerbs Nordrhein-Westfalen 2010“ , unter dem Thema „Ring-Kultur-Ring“. Die Grundlagen des Goldschmiedehandwerks hatte ich erlernt und wollte diese jetzt auch anwenden, ich wollte das Gelernte umsetzten, aber nicht nur im Handwerklichen, sondern auch im Gestalterischen. Vor allem interessierte es mich, meine eigene Idee umzusetzen. Durch die konkave Ringschiene wird der stilisierte Förderturm umschlossen und geht eine Verbindung mit dieser ein. Die Verbindung war mir sehr wichtig, da die Ringschiene nicht nur als Träger dienen sollte, sondern, mit dem Motiv eine Bindung eingeht. In seiner Form ist der Förderturm so weit reduziert, dass die wichtigsten Merkmale vorhanden sind. Alles ist auf das Wichtigste reduziert. Labradorit und Mondstein bilden die Räder. Ruhrkultur besitzt eine sehr klare, einprägsame und schlichte Formsprache. Genau das macht seinen Charakter aus. Durch das wesentliche Element steht der Bezug zum Ruhrgebiet sofort fest und lässt im Bezug zum Thema keine Fragen zu.